Nach einer Anfrage der FDP von Frau Gisela Piltz kommt nun Licht ins Dunkel.
Schon vor inkrafttreten der Vorratsdatenspeicherung für alles wurden in nur 3 Monaten Mai bis Juli 2008 ca 2200 Verbindungsdaten für Ermittlungsverfahren freigegeben.
Rechnen wir das mal hoch:
- 8800 Freigaben pro Jahr
- 733 Freigaben pro Monat
- 24 Freigaben pro Tag
- 1 Freigabe pro Stunde
Da die Freigabe der Verbindungsdaten seit März 2008, laut dem Bundesverfassungsgericht, nur bei schweren Straftaten und beim internationalen Terrorismus zugelassen ist scheinen wir in schweren Zeiten zu leben.
Komisch das unsere Regierung über diesen Massenansturm an Terrorismus und hochkriminellen Vergehen im Netz im dunkeln lässt.