Erst sollte die Sperrliste Anwender auf ein “Stoppschild” weiterleiten ohne das etwas geloggt wird.
Sozusagen ein virtueller Schuss vor den Bug um den verwirrten, zufällig, ausversehen konsumierenden KiPo Betrachter klarzumachen das es Grundlegen falsch ist was er macht. (wer Ironie findet darf sie behalten)
Kaum unterschreiben 5 Provider (ohne rechtliche Grundlage) das sie die Sperrtechniken freiwillig einführen, wird der kommende Gesetzesentwurf, der das ganze legalisieren soll, noch schnell geändert.
Jetzt soll doch gespeichert werden, sogar auch die IP wenn man will und auf Anfrage an die Behörden ist das dann auch rauszugeben. Auch wird die Liste nicht mehr nur auf KiPo Seiten beschränkt.
War doch klar oder ?
Der Hammer ist aber daß das Kabinet sogar zugibt die ganze Sperrliste nicht zu machen damit sie funktioniert:
“.. die Vorschrift auf eine Handlungspflicht ausgerichtet ist, nicht auf einen Erfolg ..”
Es sei schließlich nach dem gegenwärtigen Stand der Technik nicht auszuschließen, “dass der Zugang zu kinderpornographischen Inhalten trotz der Sperrmaßnahmen der Anbieter nicht vollständig verhindert werden kann”
Und gibt den Providern auch gleich noch die Freikarte doch selbst tiefere Kontrollmechanismen als DNS-Sperren einzubauen:
Den Diensteanbietern bleibe es jedoch “unbenommen, sich für eine andere Sperrtechnik mit größerer Eingriffstiefe zu entscheiden”.
Und wem das noch nicht reicht:
Staatlichen Einrichtungen wie Behörden, Bibliotheken, Universitäten oder Schulen sind natürlich von den Netzsperren ausgeschlossen. Da gibts nämliche keine pädophilen.
Mein Tip:
- Nächste Woche: Kommt der Vorschlag der Musikindustrie das ganze doch auch gegen Bittorrentseiten etc. pp. auszuweiten.
- Übernächste Woche: Schlägt ein Lokalpolitiker vor das ganze doch auch für rechts- und linksextreme Seiten zu benutzen
- In 3 Wochen: …
Schlagworte: Internetsperrliste, Zensursula