ZDNET hat eine interessante Entdeckung gemacht.
Anwender die über UMTS mit Vodafone oder T-Mobile online gehen bekommen nicht die Webseiten die sie aufrufen sondern modifizierte Seiten die sogar seitenfremden Code nachladen und Bilder austauschen.
Zum allgemeinen Verständnins: Ein provider hat die Aufgabe eine angeforderte Seite unverändert von Punkt A nach B zu bringen. Diese beiden Provider aber verändern den Inhalt, fälschen Adressen und geben sich als andere Server aus. Alles ganz offiziell ungeniert.
Das Fernmeldegeheimnis zählt da wohl nur nebensächlich.
Wie auch sonnst bei den letzten Geschichten. Diese Aktion ansich mag harmlos klingen: “Die machen das ja alles nur um Transfervolumen zu sparen und die UMTS Leitung optimal auszunutzen”
Aber man darf nicht vergessen das genau diese Provider auch die eMails von Millionen von Kunden zustellen. Wer weis vielleicht werden die ja auch verändert um Traffic zu sparen. Oder wenn jetzt noch nicht in Zukunft vielleicht. Oder etwas Werbung dazupacken. Schließlich muss man ja auch was verdienen.
Das Mißbrauchspotential und vor allem der Vertrauensverlust den so ein Verhalten verursacht ist enorm.
Interessant währe es ob dies ein Sonderkündigungsrecht bei den beiden Providern ermöglicht und ob andere Provider ähnlich vorgehen.
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von smoooms, Basti G. erwähnt. Basti G. sagte: Hier der ganze Artikel: http://tinyurl.com/ygch8tl [...]
[...] Affiliate-IDs auszutauschen oder den Leuten bösartige Cookies unterzuschieben. Aber dennoch ist diese Verfahrensweise nicht unbedingt sehr kundenfreundlich – vor allem wenn sie ohne Hinweis [...]
Wie gut, das ich o2 nutze
Bei der T-Com wunderts mich gar nicht mehr, wenn ich mir so die aktuellen News anschaue …
Hier mal ein Paar Kundendaten löschen, da mal welche verlieren … Ob da nun irgendwelche Internetseiten bei der Übertragung modifiziert werden, ist ja schon fast eine hinnehmbare Bedingung…
Poor world … poor world.