Wie unsere Kinder auf die Zukunft in Deutschland vorbereitet werden.
Bei Amazon gibt, es seit 2004, den (Schäuble-) Abhörtruck zu kaufen.
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Für alle die sich mehr für die Debatte um das Leistungsschutzrecht interessieren ein paar sehr lesenswerte Links:
Netzpolitik stellt auch die Frage: Wozu eigentlich ein Leistungsschutzrecht
Netzwertig über den neuen Einfluss der Sozialen netzwerke als Vertriebsweg
Ulrich Wickert äußert sich in der FAZ kritisch über die (verpatzte) Aufgabenerfüllung der Öffentlich rechtlichen zur Zeit.
Es zeigt sehr gut einen der Punkte die mich schon lange keine Fernsehnachrichten auch nicht auf den öffentlich-rechtlichen schauen lassen. Ich hol mir meine Neuigkeiten lieber aus dem Netz und muss nicht darauf hoffen das sich ein Sender dazu herablässt wirklich wichtige Sachen zu bringen.
Unser neuer Bundesinnenminister verteidigt das BKA-Gesetz und die Online- , sowie Telekommunikationsüberwachung und vergleicht dabei das BKA-Gesetz mit Fußball
“Wenn mehr Fußball gespielt wird, braucht man mehr gelbe und rote Karten”
Ich habe schon direkt ein Problem mit dem Vergleich. Eine gelbe Karte ist eine direkte Bestrafung (Verurteilung) eines Spielers für ein Foul (Vergehen).
Eine Wohnraum/Internet/Telefonüberwachung ist keine Bestrafung sondern ein Grundrechtseingriff ohne den Betroffenen darüber zu informieren um evtl. eine Straftat aufzudecken.
Dann werden Zahlen genannt die die geringe Nutzung dieser Grundrechtseingriffe zeigen soll.
[...] über 140 Millionen Festnetz- und Mobiltelefonanschlüssen und mehr als 43 Millionen Erwachsenen ab 14 Jahren, die online sind, seien 5300 Verfahren sehr maßvoll.
Auch hier hab ich ein kleines Problem:
Seit wann ist man ab 14 Erwachsen? Gefühlt bekommen die meisten 20 Jährigen noch Jugendstrafrecht weil sie “eine schwere Kindheit” hatten.
140 Millionen Anschlüsse geteilt durch 43 Millionen “Erwachsene” bedeutet ~3 Handys/Telefonanschlüsse pro Einwohner.
Ok viele die ich kenne haben Festnetz und Handy, zieht man dann die 14-18 Jährigen ab die das Festnetz ihrer Eltern benutzen und nur ein eigenes Handy haben würde das sogar bedeuten das (bei geschätzten 3 Mio. 14-18 Jährigen) das jeder 3.5 Anschlüsse hat. Find ich seltsam.
Bei 20 Mio Verheirateten fallen nochmal 10 Mio weg. Macht 4.6 Anschlüsse pro Person.
Gut man muss jetzt noch an die Firmenhandys denken aber andererseits welcher Schwerverbrecher ist so Dumm und wickelt seine kriminelle Kommunikation über ein Firmenhandy ab.
Ich denke mein Punkt ist klar.
Ein sehr lesenswerter Artikel auf Netzwertig über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Volkswirtschaft.
Was hat die neue Technik für Auswirkungen auf die alten Vertriebswege und was ändert sich für den Verkauf durch digitalisiewrte Waren.
Sie haben es versucht und sind nun leider am OVG Nordrhein-Westfalen gescheitert.
Hansenet muss nun auch die verdachtslose Vorratsdatenspeicherung einführen.
Wird wohl Zeit zu Manitu zu wechseln.
Wie Arrogant sind die Verlage eigentlich?
Google hat ein Projekt bei dem Bücher eingescannt und Online verfügbar gemacht werden. In den USA sollte per Vertrag geregelt werden wie das mit dem Copyright in einklang gebracht wird.
Die deutschen Verlage haben sich da außen vor gefühlt (verständlich) und haben verlangt das deutsche Bücher nicht in dem Vertrag aufgenommen werden. Gesagt getan, der Vertrag gilt nur für Bücher aus USA, Kanada, Großbritannien und Australien.
Doch jetzt verlangen die deutschen Verlage auf einmal das Google auf sie zukommt.
Die direkte Frage die sich mir stellt ist: Warum sollte Google das denn tun?
Seit Tagen geistert das Thema eines Leistungsschutzrecht für Zeitungsverlage durch die Medien. (und man beachte hier das nicht vom Leistungsschutzrecht der Journalisten geredet wird!)
Worum geht es hier?
Kurze Antwort: Die Verlage beklagen sich das Seiten wie Google oder GoogleNews z.T. eine ganze Menge Besucher auf ihre Seiten bringen und dabei sogar selbst noch Werbeeinnahmen machen.
Längere Antwort: Online-Zeitungsartikel werden in Suchseiten und Newsaggregatoren aufgelistet und erscheinen bei Suchanfragen. Meistens wird dann der erste Absatz des Artikels gezeigt und ein Link zum Orginalartikel gesetzt über den der Benutzer zum ganzen Artikel kommt.
Einige Unternehmen verdienen so auch über Werbung etwas Geld, indem Sie in Ihrer Suchmaschine Werbung schalten und zusammen mit den Ergebnissen präsentieren. Davon wollen die Verlage auch einen Teil.
Es wird von Diebstahl und dreistem kopieren geredet. Vergessen wird aber immer das entscheidene Detail das diese Seiten nichts klauen sondern im Gegensatz mehr Besucher auf die Orginalartikleseite lotsen, was dann dem Hersteller dieses Artikels wiederum auch Geld einbringt wenn dieser Werbung geschaltet hat.
Auch wird weggelassen das die Verlage sich ohne Probleme davor Schützen können in solche Suchindexe aufgenommen zu werden. Dafür gibt es eine Möglichkeit die kein Geld kostet und ca 5 sek. Arbeit bedeutet. (Robots.txt) Aber das wollen die natürlich nicht tun dann würden ja weniger Besucher auf die Homepage kommen.
Es gibt verschiedene Ideen der Verlage wie sie ihre Artikel schützen wollen. Von einer neuen Gema für Wörter wird geredet oder Pauschalabgaben usw. Jede “Idee” seltsamer wie als die vorherige.
Aber das haben wir davon. Abwrackprämie und Bankenrettungen haben es Vorgemacht. Die Verlage verschlafen seit Jahren den teschnischen Wandel und behandeln ihre Onlinezeitungen noch wie das Medium auf Papier. Versuchen hirnrissige Bezahlsysteme in denen ein einziger Onlineartikel mehr kosten soll als die ganze Tageszeitung am Kiosk.
Also schreit man laut nach Vater Staat er soll es richten.
Die Konsequenzen eines solchen Leistungsschutzrechts für Verlage sind unabsehbar. Blogger könnten z.B: niemals mehr (wie hier ja auch) von Quellen zitieren, die dieser neuen Gema angehören.
Die einzige Alternative sollte es zu so einem Leistungsschutzrecht kommen ist dann halt nur noch ausländische Quellen zu zitieren und für Google und Co diese Verlage aus dem Suchindex zu werfen. So oder so kann der Schuss für die Verlage nur nach hinten losgehen.
Ist zumindest meine Meinung.
Und warum das Merkel auf einmal meint daß das partielle zitieren von Zeitungsartikeln die Meinungsfreiheit einschränkt erschließt sich mir leider absolut nicht.