Eine kleine Geschichte aus dem Bereich Kundenservice…
Mein TomTom ist mir Fluch und Segen zugleich. Damit ich nicht planlos durch die Welt irren mus, habe ich mir vor geraumer Zeit ein TomTom-Navigationsgerät zuglegt. Da mit meinem Alter auch die Preise meiner ‘Spielzeuge’ steigen, hatte ich mich für das damalige Flaggschiff, das 920T entschieden. Leider sollte es mir mehr Probleme als Freude bereiten: Für den teureren Preis hat das Gerät einige Extras, die wohl lange entwickelt werden mussten: Der Touchscreen hat eine eigene Meinung und reagiert nur so, wie er will. So springt das Gerät bei einer Adresseingabe öfter mal eine Seite zurück und die Eingabe ist weg! Außerdem sind die Batterien in der Fernbedienung anscheienend mit einer ganz trickreichen Diebstahlsicherung geschützt: ich bekomme die Fernbedienung nämlich auf Gedeih und Verderb nicht mehr auf – dabei möchte ich doch nur die leeren Batterien wechseln…
Wie dem auch sei: zusammen mit einigen weiteren Mängeln schickte ich das Gerät ein, und bekam es prompt (fast) unbearbeitet zurück. Eine neue Firmware wurde aufgespielt, doch sämtliche beschriebenen Mängel waren noch vorhanden.
“Wie ist denn nun Ihr Passwort?”
Ein erneuter Anruf bei der Kundenhotline brachte schließlich interessante Vorgänge zu Tage: Da der Telefonist die Historie meiner ersten Einsendung ansehen wollte, fragte er mich nicht nur nach der Vorgangsnummer, sondern auch nach meiner Mailadresse und meinem Passwort. Plötzlich nicht nur gegenüber der Serviceleistung misstrauisch geworden fragte ich, wofür er es bräuchte.
