Artikel-Schlagworte: „Kameras“

Internet Eyes

Mittwoch, 7. Oktober 2009 by Gismo

Wie pervers ist das denn: Als Onlinespiel verpackt mit “monatlichen gewinnen” soll demnächst in England der Pilotversuch “Internet Eyes” starten.

Dort können sich “Spieler” registrieren und bekommen dann live, reale  Überwachungskameraaufnahmen aus allen teilnehmenden Läden abwechselnd gestreamt. Wenn sie was auffälliges (ein Verbrechen) entdecken, drücken die “Spieler” einen Knopf, markieren die besagte Straftat.

Der für die jeweilige Kamera verantwortliche (Ladendetektiv, Security usw.) bekommt dann den Hinweis überprüft das und wenn es stimmt bekommt der Spieler Punkte. Selbst gefundenes “verdächtiges” Verhalten, was aber keine Straftat ist, wird mit einem Punkt belohnt. Wer am Ende des Monats die meisten Punkte hat Geldpreise.

Wird das Ding ein Erfolg soll es International vertrieben werden.

Hey warum macht die Polizei das nicht auch noch? Jeder registrierte “Spieler” kann sich Online die Ermittlungsakten aller Polizeidienststellen ansehen, wenn er was findet was die Polizei übersehen hat gibts Punkte und der Gewinner darf einmal mit Blaulicht durch die Stadt fahren….

Kameras bringen nix

Samstag, 13. Juni 2009 by Gismo

England: Euroverweigerer und nebenbei das Land mit der höchsten Kameradichte pro Einwohner.

Zumindest in London. Dort kann man kaum einen Meter gehen ohne gefilmt zu werden. Das kann man natürlich auch wie die britische Band The Get Out Clause für sich positiv nutzten. Der Negativeaspekt an so einer umfassenden Überwachung überwiegt natürlich.

Jetzt hat, schon vor einiger Zeit, eine Studie offenbart das Kameras so gut wie nichts bringen. Außer in Parkhäusern. Aber hauptsache Kameras haben.