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Fernmeldegeheimnis: Für einige Provider optional

Mittwoch, 14. Oktober 2009 by Gismo

ZDNET hat eine interessante Entdeckung gemacht.

Anwender die über UMTS mit Vodafone oder T-Mobile online gehen bekommen nicht die Webseiten die sie aufrufen sondern modifizierte Seiten die sogar seitenfremden Code nachladen und Bilder austauschen.

Zum allgemeinen Verständnins: Ein provider hat die Aufgabe eine angeforderte Seite unverändert von Punkt A nach B zu bringen. Diese beiden Provider aber verändern den Inhalt, fälschen Adressen und geben sich als andere Server aus. Alles ganz offiziell ungeniert.

Das Fernmeldegeheimnis zählt da wohl nur nebensächlich.

Wie auch sonnst bei den letzten Geschichten. Diese Aktion ansich mag harmlos klingen: “Die machen das ja alles nur um Transfervolumen zu sparen und die UMTS Leitung optimal auszunutzen”

Aber man darf nicht vergessen das genau diese Provider auch die eMails von Millionen von Kunden zustellen. Wer weis vielleicht werden die ja auch verändert um Traffic zu sparen. Oder wenn jetzt noch nicht in Zukunft vielleicht. Oder etwas Werbung dazupacken. Schließlich muss man ja auch was verdienen.

Das Mißbrauchspotential und vor allem der Vertrauensverlust den so ein Verhalten verursacht ist enorm.

Interessant währe es ob dies ein Sonderkündigungsrecht bei den beiden Providern ermöglicht und ob andere Provider ähnlich vorgehen.

Telekom verkauft Datenschutz

Montag, 11. Mai 2009 by Gismo

“Wie viele scheiben hätten Sie denn gerne”

Netzpolitik hat was schönes auf der T-Com Seite im Shop gefunden.

Telekom gab Kundendaten breitwillig an das BKA

Dienstag, 7. April 2009 by Gismo

Nach dem 9/11 hat das BKA sich mal eben Millionen von Kundendaten zur Rasterfahndung von der Telekom geben lassen.

“Um Schläfer zu finden”. Wie auch immer das funktionieren soll. Das tolle an einem Schläfer, so wie ich das versteh, ist das er einen (1.) Anruf bekommt und dann autark agiert. Also nützen da Telekommunikationsdaten gar nix.

Und 2001 gab es auch noch nicht wie Heute eine verdachtslose Aufzeichnung der Internetaktivitäten der Nutzer (IP-Adresse, eMail), welche dann etwaige Bombenbauanleitungsseitenbesucher hätte aufdecken können.

Anscheinend nicht der einzige Fall bei dem das BKA und der Verfassungsschutz sich bei der Telekom Unterstützung ohne richterliche Beschlüsse holen.

Das BKA dementiert natürlich. ;)